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Kriegsende in Koblenz

Notbehelfe

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Zum Nachkriegsalltag gehören die „Notbehelfe“. Vieles ist zerstört, selbst die einfachsten Dinge des täglichen Bedarfs gibt es nur auf Bezugsschein - und das schon seit 1939.

Doch es gibt Ausnahmen: Champignons zum Beispiel erhält man auch ohne Bezugsschein. Seit Ende der 1930er Jahre bis Mai 1943 wurde in den beiden Contregarden der Festung eine Champignonzucht betrieben.
Die Not macht erfinderisch: „Selbermachen“ und „Organisieren“ heißt die Devise der Nachkriegsjahre.

Die Not macht erfinderisch: „Selbermachen“ und „Organisieren“ heißt die Devise der Nachkriegsjahre. Ob Mäntel aus alten Uniformen, Kleider aus Fallschirmseide, Schuhe mit Holzsohlen, Möbel aus Wrackteilen, alles kann man gebrauchen und aus allem kann man etwas machen! Und so basteln die Großen für die Kleinen Spielzeug aus Munitionsteilen, aus Holz, aus Papier und allen möglichen Naturmaterialien. Das wird bei den vielen Lagerkindern der Festung nicht anders gewesen sein!

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