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Französische Besatzung

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Der Dachgarten

Foto
Dr. Katharina Gräfin von Looz-Corswarem beim Wäscheaufhängen auf dem Dach der Rheinbastion. Juni 1952

Außer zum Wäschetrocknen nutzten die Festungsbewohner die erdbedeckten Dächer der Festung zur Anlage von Gärten, in denen sie Gemüse für den Eigenbedarf anbauten.

Während manche Familien (wie die Familie Suderland) den Garten nur nutzten um Küchenkräuter auszusäen, bauten andere Festungsbewohner die unterschiedlichsten Gemüsesorten an. Der typische Dachgarten war so fester Bestandteil der Ernährung und Selbstversorgung auf der Festung. Angepflanzt wurden zum Beispiel:

Kartoffeln, Stangenbohnen, Sellerie, Lauch, Tomaten, Kopfsalat, Erbsen, Gurken, Zucchini, Paprika, Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Kohlrabi, Schnittlauch, Petersilie, Pfefferminze, Zitronenmelisse und Liebstöckl (Maggi-Kraut)

Einige Festungsbewohner hielten sich außerdem Tiere auf den Dächern. So gab es auf der Festung Ziegen, Hasen, Hühner, Enten und Gänse. Der Dachgarten der Familie Suderland wurde jedoch nicht zur Tierhaltung genutzt.

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