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Nutzungsphasen der Festung

Das Jahr 1950

Etwa von 1946 bis zum 15. Oktober 1950 befand sich auf dem Ehrenbreitstein ein Transitlager für Displaced Persons der IRO (International Refugee Organization; Internationale Flüchtlingsorganisation) bzw. der französischen „Section P.D.R.“ („Prisonniers, Déportés, Rapatriés“; Kriegsgefangene, Verschleppte, Rückkehrer. Später „Personnes déplacées et réfugiées“; Displaced persons und Flüchtlinge). Es war zuletzt ab dem 1. Juli 1950 für wenige Monate ein „Lager für heimatlose Ausländer, ehem. P.D.R. Lager“ der Stadt Koblenz.

Das französische Militär nutzte noch einige Bauten für eine Pioniereinheit.

Seit 1949 waren verstärkt ausgebombte Koblenzer Familien in die Festung gezogen.

Weiterhin befanden sich hier das Staatsarchiv Koblenz und das Personenstandsarchiv der ehem. preußischen Rheinprovinz.

Touristen empfingen das „Mittelrheinische Museum“ im Südlichen Abschnitt und das 1950 wieder eröffnete Festungs-Restaurant.

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