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Heimatloses Kulturgut

Staatsarchiv Koblenz (heute „Landeshauptarchiv“)

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Das Staatsarchiv Koblenz, anfangs im Deutschherrenhaus untergebracht, bezieht bereits 1938 ein Magazin in der Rheinbastion. Archive aus ganz Deutschland bringen ihre Bestände bis 1943 in der Festung in Sicherheit. Im Oktober 1944 beschlagnahmt ein Regierungsbeamter Räume im sogenannten Helfenstein für die Gestapo-Zentrale, die in der Koblenzer Innenstadt ausgebombt wurde.
Die kostbarsten Koblenzer Bestände und Güter einiger anderer Archive werden in den letzten Kriegsmonaten per Bahn in Kalisalzbergwerke bei Hildesheim gebracht. Als im März 1945 die Amerikaner auf die Festung kommen, wird die Archivarin des Staatsarchiv Koblenz, Dr. Katharina Gräfin von Looz-Corswarem, als eine Amtsperson anerkannt. Das halten auch die Franzosen so, die ab Juli 1945 die neue Besatzungsmacht sind.

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